![]() |
||||
Nahezu alle schnurlosen Telefone und Haustelefonanlagen nutzen mittlerweile DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) – den Funkstandard für Sprachkommunikation. Der Grund liegt nahe: DECT verfügt über eine gute Sprachqualität, hat eine hohe Reichweite und ist wenig störanfällig. Doch auch hier können, wie bei nahezu jeder Funkübertragung, Gefahren lauern. Neben dem Abhören von unverschlüsselten DECT-Funksignalen ist es unbefugten Dritten auch theoretisch möglich, über Ihren Anschluss zu telefonieren.
So schützen Sie sich
Als Anwender haben Sie in Bezug auf die Verschlüsselung keine Einstellmöglichkeiten. Das automatische Verfahren bei DECT durchläuft folgende Stationen:
| Anmelden: Über einen Tastendruck am Mobilteil meldet dieses über eine Funkverbindung seiner Basisstation die Empfangsbereitschaft. | |
| Ausweisen: Beim Rufaufbau muss sich jedes Mobilgerät an der Basisstation durch Verwendung eines aus Zufallszahlen bestehenden individuellen Schlüssels ausweisen. | |
| Verschlüsseln: Die während der Funkverbindung übermittelten (Sprach-)Signale können ebenfalls verschlüsselt werden. Ähnlich dem Ausweisen wird ein Schlüssel errechnet, mit dessen Hilfe die kodierten Signale des Senders vom Empfänger dekodiert werden. | |
| Wichtig: Die Verschlüsselung der Gesprächsdaten ist nicht zwingend vorgeschrieben und wird nicht von allen Geräten unterstützt. |
So schützt Sie AVM
| Das Anmelden an der Basisstation ist nur per vorherigem Knopfdruck möglich. | |
| Die Verschlüsselung Ihrer Gesprächsdaten wird vom FRITZ!Fon unterstützt. | |
| Auch über die Schnurlostelefone MT-C werden die Gesprächsdaten verschlüsselt übertragen. | |
| Praktisch ist der in die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche integrierte DECT-Monitor. Dieser liefert umfassende Informationen über die Verbindung von Schnurlos-Telefonen an die FRITZ!Box. Dies macht die DECT-Telefonie nicht nur transparent – so können Sie beispielsweise auch bequem überprüfen, ob Ihr Mobilteil die Verschlüsselung der Sprachdaten anbietet. Um den DECT-Monitor einzurichten, ist zunächst jedoch die Installation einer Labor-Firmware nötig. Mehr Informationen dazu finden Sie hier |


